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Mittwoch, 8. September 2010

Joachim Sommershof wird Vizeweltmeister im Triathlon bei der ITU Langstreckenweltmeisterschaft in Immenstadt am 01. August 2010


Als am vergangenem Wochenende um 07:30 Uhr der Startschuss zur Weltmeisterschaft über die Langdistanz, die erstmals in Deutschland ausgetragen wurde, stürzten sich 530 Athleten verschiedener Altersklassen in den 17,8 Grad kalten großen Alpsee. Es galt eine Distanz von 4 km zu bewältigen. Probleme gab es hier eigentlich nur bzgl. der Sicht, denn die letzten 1600 Meter mussten gegen die aufgehende Sonne geschwommen werden. Bojen und auch die begleitenden Kanuten konnten nur sehr schwer erkannt werden. Nach 0:56:58 Minuten ging es für den Bonner Polizisten in die Wechselzone.

Schnell umgezogen ging es auf Rad. Jetzt lag eine Strecke von 130 km vor ihm. 130 km, die es in sich hatten; zahlreiche Steigungen und lange Abfahrten mussten bewältigt werden.

Eine Zuschauerhochburg war der zweimal zu bewältigende Kalvarienberg, ein Anstieg im Ortszentrum von Immenstadt. Hier mussten die Athleten auf 800 Meter eine Steigung von bis zu 20 % erklimmen.

Nach 4:01:42 Stunden war auch diese Einheit beendet.

Nun hieß es, sich auf die letzte Disziplin, dem Lauf einzustellen. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad mussten drei Runden a 10 Kilometer in Angriff genommen werden. Hier hatte der Veranstalter sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Die ersten drei Kilometer gingen durch die Immenstädter Fußgängerzone. Zahlreiche Zuschauer säumten hier die Laufstrecke. Nach einer Runde durch das Stadion, in dessen Innenfeld das Ziel aufgebaut war, ging es 7 km über Feld- und Waldwege.

2:17,13 Stunden zeigte die Uhr des Athleten des PSV Bonn als er das letzte Mal ins Stadion einlief. Jetzt noch eine Runde und dann war dieses Event für beendet.

Im Ziel hatte der Bonner dann eine Endzeit von 7: 21:29 Stunden.

Dies bedeutete den 20. Platz in der Gesamtwertung aller „Agegrouper“. In der Klasse der AK 45-50 Athleten war es sogar der zweite Platz von 102 gestarteten Triathleten; also die Silbermedaille.

Auf eine Platzierung unter den Top 10 hatte er gehofft. Dass es aber zu einem Platz auf dem Treppchen reichen würde, daran hätte er nie gedacht.

Stimmungsvoll eröffnet wurde die WM am Freitagabend mit einer Nationenparade durch die Innenstadt mit Abschluss im gut besuchten Festzelt. Hier fand dann auch am Sonntagabend die Abschlussveranstaltung mit der Altersklassensiegerehrung statt.

Die nächste WM findet im kommenden Jahr in Las Vegas, Nevada, USA statt.

Mit am Start vom PSV Bonn Triathlon war auch der Geschäftsführer der Triathlonabteilung Günter Gies. Er nutzte die Veranstaltung als Zwischenstation für seinen ersten Ironmanwettkampf im kommenden Jahr in der Schweiz (Zürich). In einer Zeit von 10:11:42 Stunden finishte auch er erfolgreich bei seinem ersten Start über eine so lange Distanz.

Am Samstag zuvor starteten Julia Sautter und Jens Halfmann vom PSV Bonn Triathlon über die klassische Allgäudistanz von 2 km schwimmen, 80 km Radfahren und 20 km laufen. Julia Sautter benötigte dafür: 5:27:14 Stunden, das bedeutete Platz 15 Gesamt; Platz 4 in ihrer AK-Wertung und Jens Halfmann war nach 5:06:00 Stunden im Ziel. Damit erreichte er Platz 127 in der Gesamtwertung und Platz 20 in seiner Altersklassenwertung.

Dienstag, 7. September 2010

Cologne Triathlon Weekend – das sportliche Highlight des Jahres


Köln, 07.09.2010. Ein ereignisreiches Wochenende voller Emotionen und sportlicher Highlights im Triathlon erlebten fast 4.000 Sportler aus aller Welt und gut 100.000 Zuschauer am Samstag und Sonntag in der Sportstadt Köln. Nachdem am Samstag der Nachwuchs beim Kinder- und Schülertriathlon ihren Vorbildern nacheiferten und rund 1200 Sportler beim sogenannten Volkstriathlon die CologneSmart bestritt, folgten am Sonntag nun die Triathlon Langdistanz des Cologne226 (3,8km | 180km | 42,2km) mit NRW Meisterschaft, die Halbdistanz Cologne226half (1,9km | 90km | 21,1km) und erstmalig ein Wettkampf über die Olympische Distanz CologneOlympic (1,5km | 40km | 10km).
Ebenfalls wurde im Rahmen des Cologne Triathlon Weekend auch die Quadratlon-Langdistanz angeboten, die in diesem Jahr als Weltmeisterschaft ausgetragen wurde.
Nach dem Start im Fühlinger See ging es auf die Radstrecke, die bis in die Innenstadt führte und anschließend über die Deutzer Brücke auf die Laufstrecke ans gegenüberliegende Rheinufer, mit einem abschließenden Zieleinlauf, mitten in der Kölner Innenstand. Beim Quadratlon absolvierten die Athleten nach dem Schwimmen mit ihren Kajaks zusätzlich noch 21 km auf dem Fühlinger See, bevor es auf die Radstrecke ging.
Zum Sonnenaufgang das erste Highlight Das erste Highlight des Tages erlebten die zahlreichen Zuschauer bereits in den frühen Morgenstunden beim Start der Langdistanz und Quadratlon, zu der sich ca. 500 Sportler ins Wasser begaben. Auf der zweiten Hälfte der Schwimmstrecke hatte sich ein Teilnehmer mehrere Hundert Meter vom Verfolgerfeld abgesetzt und es sah alles nach einem neuen Schwimmrekord aus. An der 3,8km Marke und einer Traumzeit von 43 Minuten, entpuppte sich der Schwimmer jedoch als der Ukrainer Anatoliy Nesterov, einer der wenigen Quadratlethen, die wesentlich mehr, nämlich insgesamt 5km schwimmen müssen. Für dessen Zieleinlauf am Ende aller 4 Sportarten mussten die Zuschauer auch etwas Geduld mitbringen. Thoralf Berg absolvierte die noch recht junge Sportart in 7:22:51 und Antje Fiebig in 8:46:44 Stunden. Beide Athleten wurden am Ende des Tages mit dem Weltmeistertitel gekrönt.
Mit Spannung verfolgen die Zuschauer den Rennverlauf auf der Langdistanz Nach 47 Minuten stieg Alexander Janitzki als erste Triathlet aus dem Wasser und ging als Führender auf die Radstrecke. 4 Minuten später folgen ihm dann die Konkurrenten Ulf Bartels, Dirk Niederau und Uwe Kappelhoff. Auch gut im Rennen war der Lokalmatador Till Schramm, der beim heutigen Rennen zeigen wollte, dass er an der Spitze gut mithalten kann. Vorjahressieger Josef Spindler hingegen wies zu diesem Zeitpunkt 16 Minuten Rückstand zum Führenden auf. Spannend auch das Rennen bei den Frauen. Hier ging die Deutsche Diana Riesler als erstes aus dem Wasser. Die 25jährige startet seit 2009 als Profi und galt unter den Experten als Favoriten. Auf der 180km Radstrecke zeichnete sich dann eine Aufholjagd ab. Jens Kaiser und Tobias Gärtner rollten das Feld von hinten auf und belegten dann Platz zwei und drei. Nach dem Radrennen ging auch hier Alexander Janitzki als Führender auf die Laufstrecke, dies allerdings nur noch mit zwei Minuten Vorsprung. Nach einem Wechselspiel in der Führung rückte nun Josef Spindler immer mehr nach vorne, belegte nach wenigen Laufkilometern immerhin schon Platz 5. Alexander Janitzki hingegen fiel im weiteren Rennverlauf immer mehr ab. Die Entscheidung viel dann auf den letzten Kilometern. Vorjahressieger Josef Spindler schaffte das Unmögliche, zog am Führenden Tobias Gärtner vorbei und gewann die legendäre Ironman-Distanz Cologne226 in 8:40 Stunden. Ihm folgten Tobias Gärtner (8:42:36) und Alexander Janitzki auf Platz zwei und drei. Der Kölner Till Schramm lief als Vierter ins Ziel und knackt in persönlicher Bestzeit von 8:51:57 Minuten erstmalig die 9 Stundenmarke.
Bei den Frauen ging Favoritin Christiane Riesler nach 9:10:28 Stunden als schnellste Dame über die Ziellinie und lief sich damit an die Weltspitze. 16 Minuten später traf Kirsten Lie aus Norwegen und auch Verena Wissmann mit 9:33:59 Stunden im Ziel ein.
Top Besetzung im Frauen- und Männerfeld mit Andreas Raelert und Virgina Berastegui Gegen 12:30 Uhr gingen rund 1100 Athleten auf die Halbdistanz Cologne226 half. Mit einem Start-Ziel Sieg demonstrierten hier der amtierende Ironman Europameister Andreas Raelert und die attraktive Spanierin Virginia Berasategui unter Begeisterung der Zuschauer ihr sportliches Können beim 1,9km langen Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und abschließenden 21,1 Kilometer Halbmarathonlauf. Auch wenn die Strecken nun etwas voller wahren, konnte Raelert nahezu mühelos seinen Vorjahressieg mit einer Endzeit von 3:40:18 Stunden verteidigen. Genauso gut lief es auch bei Berasategui. Beim Schwimmen und auf der Radstrecke baute sie immer mehr ihren Vorsprung auf über 9 Minuten aus. Beim Laufen versuchte nun die Deutsche Silvia Feld dann die Verfolgung aufzunehmen, der Rückstand zur Spitze schmolz. Am Ende hatte Berasategui jedoch klar die Nase vorn und gewann das Rennen mit 4:16:06 Stunden. Als bester Kölner lief Sebastian Zeller nach 4:03:59 Stunden auf Platz 11. Beate Görtz erreichte nach 4:27:25 das Ziel und belegte damit den 6. Platz.
Olympischen Distanz mit regionalen Gewinnern
Zum Schluss gingen dann um 16 Uhr die Athleten auf die Olympische Distanz. Diese Disziplin wurde beim Cologne Triathlon Weekend erstmalig angeboten und fand mit knapp 600 Teilnehmern guten Anklang. Hier galt es 1,5km im Fühlinger See schwimmend zurückzulegen, dann 40km Rad zu fahren und zum Schluss noch 10km zu laufen. Am Besten konnte dies Andreas Strelzyk vom Lanxess Tri-Team in 2:02:18 Stunden und Heidi-Annemarie Schwartz vom PSV Bonn in 2:19:43 Stunden. Teilnehmer gaben positives Feedback Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg, für die Veranstalter, als auch die Teilnehmer.
Das gute Wetter und die tolle Stimmung der Zuschauer, sowie die gut 600 Helfer trugen dabei maßgeblich zum guten Gelinden der Veranstaltung bei. Die Sportler zeigten sich zufrieden und viele von ihnen kündigten ihre Teilnahme für nächsten Jahr bereits jetzt schon an. Triathlonexperte und Moderator Dirk Werk fasst das Wochenende kurz und präzis wie folgt zusammen: "Ein erfolgreicher Testlauf für die Deutsche Meisterschaft in der Langdistanz für 2011". Das Cologne Triathlon Weekend war eine perfekte Mischung zwischen Breiten- und Spitzensport.
Damit entwickelt sich die Sportstadt Köln immer mehr zur Triathlon-Metropole.
Ergebnisse Am Cologne Triathlon Weekend wurden folgende Wettbewerbe und Wertungen durchgeführt: Samstag: - Cologne Kids 7-9 Jahre - Cologne Kids 10-13 Jahre - Cologne Kids 14-17 Jahre - Cologe Kids Staffel - Cologne Smart - RVK Company Team Cup Sonntag: - Cologne Quadratlon - Cologne Quadratlon Staffel - Cologne 226 - Cologne 226 Staffel - Firefighter226 - Cologne Half - Cologne Half Staffel - Cologne Olympic - Cologne Olympic Staffel - Cologne 226 extrem+ - Cologne 226 half extrem - Cologne Olympic extrem
Alle Ergebnisse können Sie bei unserem Zeitnehmer Partner Mika unter der Internetadresse cologne-tria.r.mikatiming.de/2010 abfragen. Weitere Infos zum Cologne Triathlon Weekend auf www.colognetriathlonweekend.de
Veranstalter: Ansprechpartner Presse: Jeschke & Friends Detlev Ackermann Veranstaltungsservice info@laufen-in-koeln.de Rubenstr. 5, 50999 Köln +49 (0)163-6363628 info@koeln-triathlon.de

6. Lippe Schultriathlon : Ein cooles Erlebnis


WAZ Sport Kurznachrichten, 03.09.2010, Irene Stock

Bilder auf der WAZ-Fotostrecke

Haltern am See. Heike Rockahr steht an der Bande der Stauseekampfbahn und rudert mit den Armen. „Los, gleich hast du es geschafft!“ ruft die Jugendwartin des NRW-Triathlon-Verbandes. Luca Sauer lacht und läuft mit dem Fahrradhelm in der Hand durch das Ziel. „Dem hat die Mama bestimmt gesagt: Pass bei deinem Helm auf“, ahnt Organisatorin Rockahr. Eine Stadionrunde liegt hinter dem Grundschüler. Im Ziel warten seine jubelnden Klassenkameraden. Vielleicht sogar die Eltern. Oder die Großeltern. Zum sechsten Mal fiel am Freitag der Startschuss für den Lippe Schultriathlon. 1825 Schülerinnen und Schüler sind gemeldet, alle Schulformen sind vertreten. „Der Wettkampf ist die größte Ein-Tagesveranstaltung in Deutschland - und das von einem Dorfverein organisiert“, ist Heike Rockahr nicht ohne Stolz auf den SV Hullern.

Die Kinder an den Sport heranführen, ihnen ein Erfolgserlebnis geben, Sport als „cooles“ Erlebnis vermitteln, Eltern auf körperliche Defizite des Nachwuchs aufmerksam machen - Liste der Ziele ist lang. Die beste Begründung hat Regina Klauke von einer Lehrerin gehört: In diesem Jahr seien 15 Familien mit Migrationshintergrund dabei, im vergangenen Jahr sei es nur eine gewesen. „Das ist gelebte Integration“, sagt die Organisatorin.

Gleich startet eine neue Schülergruppe mit dem Fahrrad - die x-te von 34. Die Strecke führt 1500 m entlang der Stever. Manuel Steck (15), Triathlet vom SV Hullern, macht diesmal nicht Tempo, sondern den Besenwagen. Damit keiner seiner Schützlinge falsch im Wald abbiegt, stehen überall Streckenposten. 180 Ehrenamtliche sind im Einsatz, darunter 40 Sportschüler der Jahrgangsstufe 12, Eltern und Großeltern. So wie Harald Degwitz (76), der aus Herten-Westerholt angereist ist, um dem Enkel zuzujubeln. Mama Ute Dewender gibt Verpflegung in der Stauseekampfbahn aus. Oder die Mutter von Elody und Rosalie, beide 8, die die die „tolle Aktion“ lobt.

Im Freibad Aquarell lauern die Zweitklässler der Marienschule und sieben Rettungsschwimmer der DLRG Haltern auf das Startsignal. 10, 9, 8, 7 ... zählt der Starter. Die ersten werfen sich schon bei 8 in die Fluten. Egal. Heute kommt es nicht auf Zeiten an. Hauptsache dabei sein. Nele und Alina nehmen zum ersten Mal teil: „Es ist schön, für die Schule zu starten.“ Wen über die 30 Meter die Kräfte verlassen, den „tragen“ Thomas Nolde und Kathrin Höhnerhaus ins Ziel. Weil es immer wieder vorkommt, dass Grundschüler nicht schwimmen können, haben sich die Veranstalter entschieden, erst Kinder ab dem 2. Grundschuljahr zuzulassen. „Trotzdem wundern wir uns, dass auch ältere Grundschüler nicht schwimmen können“, sagt DLRG-Sprecherin Tanja Fortmann. Die Teilnehmerzahlen stimmen trotzdem: Der Zuspruch ist so groß, dass der SV Hullern die Zahl mittlerweile auf 1800 Schüler begrenzen muss. Die Starts erfolgen im Zehn-Minuten-Rhythmus. „Mehr sind an einem einzigen Tag einfach nicht zu schaffen“, sagt Heike Rockahr.

Regionalgas-Triathlon Zülpich – kleiner Triathlon auf dem Lande am südlichsten Punkt NRW`s – weit gefehlt!

Nur 12 Mitglieder haben die Multisportsfriends Brühl. Kaum vorzustellen, dass sie rund 750 Ausdauersportler bei Ihrer Veranstaltung am Wochenende 21./22. August 2010 am Wassersportsee in Zülpich begrüßten.

Auch bei der 6. Auflage der von den „Multis“ organisierten Veranstaltung verteilten sie die Wettbewerbe auf ein komplettes Wochenende.

Bereits freitags konnte man die Startunterlagen abholen. Die Radstrecken waren ausgeschildert und eine Stunde lang war die Möglichkeit auf den Strecken (mit DLRG Überwachung) zu schwimmen.

Der Samstag gehörte den Schülern und Jugendlichen, obwohl ein Schnuppertriathlon den Auftakt machte. Hier konnten sich Jugendliche und Erwachsene an unserem Sport versuchen, ohne Wettkampfcharakter, da ohne Zeitnahme. Eine Seltenheit bei deutschen Triathlon-Veranstaltungen.
Zudem warben die Multis dafür, dass Eltern Ihren Kindern beweisen konnten, dass sie auch mithalten können.
Anschließend starteten Jugend B und die Schülerklassen auf vollkommen gesperrten Strecken. Für die Jüngsten (Schüler C) wurde ein Duathlon 400m L, 2500 m R, 400m L geboten. Den Tagesabschluss machte ein Bike & Run, bei dem sich 2 Sportler ein Rad teilten und 2 Runden um den See = 10 km zurücklegten.
Aus Sicht des Veranstalters schade, dass er nur ca. 100 Teilnehmer am Samstag verzeichnen konnte.
Trotzdem gab es auch bei den Jugendlichen Zeitmessung mittels Transponder und elektronische Auswertung.
Bei der abendlichen Pastaparty ging es gemütlich her, die Campinggäste waren mittendrin in der „Veranstalterfamilie“. Welcher Veranstalter bietet seinen Teilnehmern Pastaparty, Camping, Frühstück, Duschen…?

Das Team um Michael Müller, der hier die Organisationsleitung seiner 15. Veranstaltung inne hatte, hatte für alles gesorgt. Aber die Multis & Friends wussten auch, dass es ein harter Sonntag werden würde.

2005 beim 1. Zülpicher Triathlon haben 172 Sportler gefinisht.
2009 waren 510 der 512 Startplätze vergeben. Nach ein wenig Umgestaltung der Wechselzone konnten noch einige Plätze geschaffen werden. Unser Limit liegt und bleibt für die Zukunft bei 600 Startplätzen. 572 waren in diesem Jahr gebucht, so Müller

Pünktlich um 10 Uhr schickte er die erste von drei Startgruppen beim Zülpich Light in den 21 Grad warmen See, insgesamt waren knapp über 300 Teilnehmer gemeldet. Nach 500 m Schwimmen folgten 22 km Radfahren auf komplett gesperrter Strecke – Rundkurs, nur 1 Runde! Die 5 km Laufstrecke führte dann rund um den Wassersportsee.
„Es ist unglaublich, wie viele Sportler mit Lizenz bei unserem „Jedermann“ starten – die haben alle Schiss vor unserem Strong“ – so Müller.

Da ist sicher etwas Wahres dran…
Um 13 Uhr starteten alle Frauen und die Männer ab AK 60 zum Zülpich Strong, eine ¼ Stunde später das restliche Feld. 1510 m im See, 700 m raus, 110 m rechts, 700 m zurück. Bestens durch DLRG, Kanuten und Taucher abgesichert.
Dann ging es auf die Radstrecke. 9 km flaches einrollen und dann 5 km Anstieg in einen Rundkurs der 2x zu radeln war. Insgesamt 460 Höhenmeter auf 28 km! (unsere Antwort auf Drafting) Abschließend 9 km flach zurück zum See.
Erstmalig spielte in Zülpich das Wetter nicht mit. Ein Gewitter zog auf.
Erfreulich, dass das Radfahren ohne Komplikationen verlief.
Beim 10 km Lauf war vielen der Sommerregen willkommen.

Der Chef der Multis ist dem Wetter auch nicht entwichen.
Patschenass empfing er jeden Teilnehmer mit Abklatschen und jede Teilnehmerin mit einer Rose und einem Küsschen.

Zur Erinnerung:
Vereinsgröße 12 Mitglieder, Zülpich am Rande der Eifel (nach der Landesgartenschau 2014 hoffentlich bekannter).

Zum Sportlichen:
Hier nur Zülpich Strong (Lizenzathleten sind für uns keine Jedermänner)
Frauen:
Platz 1: Weber, Cinthia – Soester TriTeam
Platz 2: Close, Manuela – Tri Club Wuppertal
Platz 3: Hilger, Martina – bikeattackoberberg

Männer:
Platz 1: Winterholler, Andreas – bronny.de Team (2. Sieg nach 2006)
Platz 2: Mertens, Andy – TriTeam Eupen
Platz 3: Schmitz, Markus – bronny.de Team

Diese 6 Sportler wurden von den Multis eingeladen, am 28.08.2011 ihren Podiumsplatz zu verteidigen.

Die Ausschreibungen sind bereits online, Anmeldungen sind spätestens ab Mitte September möglich.
Tipp: Feedback der Teilnehmer und hunderte Fotos
www.zuelpich-triathlon.de www.multisportsfriends.de


Text zu den Bildern:


Ein Start beim Regionalgas-Triathlon Zülpich


Selektive Radstrecke, große Runde, gigantische Aussicht

Montag, 28. Juni 2010

Triathlon in Voerde


Die ersten Punkte sind vergeben …
Geschrieben von: Helmut Krumscheid (hk)
Voerde. … zum Ligaauftakt der Landesliga Süd. In der Mannschaftswertung führt nach diesem Hitzerennen die SC Bayer 05 Uerdingen V vor dem Brander SV-Tri Team II und DLC Aachen II.
Die Mastersliga hatte bereits nach Bonn das 2. Rennen.
Hier führt VT Triangel Kempen mit Klören / Faulstich / Dr. Martin die Tabelle an, gefolgt von SSF Bonn I und SG TRI Power Rhein Sieg
Zunächst das Wetter: Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, aber am Angenehmsten war es trotz „Neo” im Wasser. Denn außerhalb des Kanals stand die Quecksilbersäule bereits bei 30° C. „Geplant war eine einstellige Platzierung,” so Christian Wilms vom Dülkener SV bei der Anreise, „aber ohne unseren vierten Mann wird das heute wohl ein frommer Wunsch bleiben.”
Wie immer beginnt der Countdown mit der Wettkampfbesprechung und alle sind froh, schnell ins Wasser zu kommen. Kurzes Einschwimmen, Anweisungen von der Regie hinter die Startlinie zu schwimmen, und im Stil der Raumpatrouille wird abwärts gezählt, … , zwei, eins und das Starterfeld auf ganzer Kanalbreite schwimmt los. Die Distanzen beim Voerder Kurztriathlon: 1.500 m Schwimmen und 38 km Rad fahren vor dem abschließenden 10-km-Lauf.
Die alternative Radstrecke, die wegen Straßenbauarbeiten eingerichtet wurde, kommt bei den meißten Athleten gut an, doch ist mehrfach der Wunsch nach verstärkter Windschattenkontrolle durch die Schiedsrichter zu hören. Besonders in den Spitzengruppen fahren zu wenig Motorräder, die konsequent die „Lutscher” aussortieren. In den hinteren Reihen zeigen Zeitstrafen oder Disqualifikation einfach zu wenig Wirkung.
Auf der Laufstrecke war dann nur noch Durchhalten die Devise. Viele mußten die letzten Reserven mobilisieren, um bei den hohen Temperaturen mit den zwei Wasserstellen klar zu kommen. Die gute Nachricht: alle erreichten das Ziel.
Einige Stimmen nach dem Rennen: „Edmar, wie war die Strecke?” „Also die äußeren Bedingungen waren ganz hervorragend, allerdings fand ich die Wendebojen recht klein, die kamen erst spät ins Blickfeld. Aber das sind Kleinigkeiten, es hat heute einfach wieder gepasst.” „Sven, wie war es für dich?” „Die hohen Temperaturen stecke ich nicht so einfach weg und mein neues Rad kam leider noch nicht zum Einsatz. Aber ich bin zufrieden, das wird schon.”
Andreas von den Delphinen Eschweiler II fügt hinzu: Im Ligabetrieb des NRWTV haben wir uns nach dem ersten Wettkampf Platz 21 fair erkämpft, bis zum Finale in Köln bleibt uns noch genügent Zeit, am Ergebnis zu feilen, da ist das letzte Wort lange nicht gesprochen,” packt zufrieden seine Utensilien, um sich am Nachmittag mit Freunden der Randsportart „Fußball” zu witmen.

Donnerstag, 24. Juni 2010

NED(Stein) Ein überraschender erster Platz im starken internationalen Starterfeld.


“Das schwerste Rennen meiner Laufbahn“

So schwer hatte sich Georg Potrebitsch das Ganze nicht vorgestellt. Die 90-minütige Anfahrt in das Städtchen Stein schienen ihm noch wie ein Katzensprung, doch das Rennen, so schön es auch war, hatte es in sich. Die Streckencharakteristik, ganz anders als bei seinem Sieg 2009 in Almere, bietet viele große und kleine Steigungen, etliche Kurven und rasante und sehr gefährliche Abfahrten. Doch nach 3km schwimmen, 110km Fahrrad fahren, 30km laufen und knapp 5:30 Stunden kam der diesjaehrige Sieger glücklich und total erschöpft ins Ziel.

Als Zweiter und mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf den weltcuperfahrenen Olympia-Teilnehmer Sander Berk konnte er zuvor aus dem 20°C warmen Wasser steigen, um sich dann direkt auf das Rad zu schwingen. Auf einem neuen Cucuma Veloz by Alii Drive konnte der 26-Jaehrige die vielen Steigungen bis zu 16% und das Kopfsteinpflaster wie bei dem legendären Paris-Roubaix-Rennen meistern.

Die Flucht nach vorne zahlte sich am Ende aus. Mit über zehn Minuten Vorsprung auf die Verfolgergruppe um den starken Athleten Gerrit Schellens (BEL, 4.Platz Ironman Lanzarote 2010) sowie Pieter Helin (Sieger von 2008) und Sander Berk (Olympiateilnehmer von 2008) lief der Gladbecker bis zum Ende allen davon. Der sympathische Belgier „Gerri“ legte die 30km in einem neuen Streckenrekord zurück und schloss am Ende beinahe auf. Die Verfolger dicht im Nacken musste der Führende noch einmal all Kräfte mobilisieren, um den kleinen Vorsprung bis ins Ziel zu halten. Obendrauf gab es einen unerwarteten Streckenrekord mit 5:26:09 Stunden, 27 Sekunden schneller als der Bisherige aus dem Jahr 2003.

Resultate:

Sonntag, 20 juni: SABIC Open NED Championship Long Distance Triatlon, Stein
3 km Schwimmen-110 km Rad-30 km Laufen

Männer:
1. Georg Potrebitsch (GER,Gladbeck) 5:26:07 (Neuer Gesamtstreckenrekord)
2. Gerrit Schellens (BEL) 5:28:05 (mit Streckenrekord im Laufen)

3. Pieter Hélin (BEL) 5:35:53 4. Sander Berk (NED,De Kwakel) 5:37:25 5. Erik-simon Strijk (Roosendaal) 5:39:05 6. Dirk Wijnalda (Bunnik) 5:42:01 7. Roeland Smits (Nijmegen) 5:43:43 8. Remy Vasseur (Vlissingen) 5:44:52 9. Pieter Vanhee (BEL) 5:47:49 10. René Poppe (Zwolle) 5:51:00

Mittwoch, 23. Juni 2010

Duathlon/WM/ Niclas Bock vom Triathlon Team Ratingen 08 für Duathlon-WM in Schottland nominiert




Ratingen - Große Ehre für Triathlet Niclas Bock: Der 19 Jahre alte Jungprofi des Triathlon Team Ratingen 08 wurde jetzt von der Deutschen Triathlon-Union (DTU) für die Duathlon-Weltmeisterschaft am 5. September 2010 in Schottland nominiert. Im Eliterennen über 10 km Laufen/40 km

Rad/5 km Laufen trifft Bock im Holyrood Park von Edinburgh auf die Duathlon-Weltspitze. Die freudige Nachricht wurde dem erfolgreichen Nachwuchs-Athleten vom Duathlon-Bauftragten der DTU, Norbert Braun, übermittelt.

"Natürlich habe ich mich sehr gefreut, dass das mit der WM in Edinburgh klappt", sagte Bock am Mittwoch stolz, der in Oberursel erst kürzlich deutscher U23-Meister im Duathlon geworden war. Seine Chancen schätzt er realistisch ein: "Ich denke, da wird ganz schön die Post abgehen. Ich halte die Athleten aus Portugal, Frankreich und Brasilien für die Stärksten." Ob auch der Weltmeister aus dem letzten Jahr, Jarrod Shoemaker (USA), startet, ist noch nicht bekannt. Die endgültigen Starterlisten werden erst im August veröffentlicht.

Stolz ist auch sein Trainer Georg Mantyk: "Wir haben gut zusammen gearbeitet und Niclas hat nach seiner Krankheit vernünftig trainiert.

Umso mehr freue ich mich, dass es mit der Nominierung geklappt hat. Das macht mich stolz und glücklich zugleich." Der Sportliche Leiter des Triathlon Team Ratingen 08 blickt aber auch in die Zukunft: "Die WM im Elitefeld wird nur eine Standortbestimmung für die nächsten Jahre sein,"

sagt Mantyk seinem Schützling voraus, der 2009 bereits Junioren-Weltmeister im Duathlon und Junioren-Europameister im Triathlon geworden war.

(ak)